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“THE WORLD’S NOT WHAT IT USED TO BE, BUT NEITHER ARE WE”

Im Spätsommer 2007 trafen sich drei junge Männer aus drei verschiedenen Ländern im Zwielicht des Berliner Techno Mekkas Berghain und hatten eine Idee. Sie wollten maschinelle Musik mit menschlicher Seele machen – Gitarren als Synthesizer und Synthesizer als Gitarren verwenden, sowie ihre Meinung, dass Musik die Füße aber auch gleichzeitig die Gedanken bewegen kann, in die Welt schreien. Aus dieser Idee entstanden I Heart Sharks.

9 Jahre später sind die drei Jungs – Pierre Bee (Vocals), Simon Wangemann (Gitarre) und Martin Wolf (Drums) – nun zu viert und werden durch Bassist Craig Miller vervollständigt. Zwei Engländer, ein New Yorker und ein Deutscher. Vieles hat sich verändert seit den Proben in den nasskalten Ost-Berliner Kellern und langen Nächten in Clubs. Die Welt ist definitiv bereit für eine weitere Dosis von I Heart Sharks‘ zynischen Optimismus, den Traum von einem Trans-Europäischen Express in einer Post-Brexit Welt am Leben zu erhalten. Davon abgesehen sind sie nicht die einzigen Briten die Schutz und Inspiration in Berlin gefunden haben – von Bowie über Breton, von Brian Eno über…, ich glaube ihr habt verstanden – die Stadt scheint ein Spielplatz für Erwachsene zu sein. Mit einem Platz für die Realitätsflucht von I Heart Sharks.

“THIS IS OUR HOUSE. LET’S MAKE IT A HOME”

I Heart Sharks kamen von unten und begannen in Geheimverstecken und Treppenhäusern von Clubs zu spielen. Sie ersetzten den DJ auf Hauspartys, sahen wie die kleinen Venues immer größer wurden und supporteten auf ihrem Weg Bands wie Friendly Fires und Kraftklub. Vom Berlin bis hin zum Melt, vom Dockville bis hin zum Southside, vom Europavox bis hin zum Eurosonic, spielten sie jedes erdenkliche Festival in Deutschland und Europas. „Die Leute denken manchmal, dass wir nur so tun als wären wir Engländer, weil wir jede winzig kleine Stadt Deutschlands kennen“ Warum? „Es kann gut möglich sein, dass wir dort gespielt haben“. Große Bühne, kleine Bühne, keine Bühne.

2011 veröffentlichten I Heart Sharks ihr Debutalbum „Summer“, eine Sammlung nostalgischer Songs, die ihre Jahre auf Tour klanglich zusammenfassen. Das Album wurde von Fans finanziert, die Erinnerungsstücke wie Lyric Sheets und Tickets bis hin zu Secret Gigs erstanden und so zum Projekt beitrugen. Ihr zweites Album wurde 2014 mit Hilfe von Hurts-Produzent Joseph Cross auf Island Records veröffentlicht. Aufgenommen zwischen Manchester und dem ursprünglichen GDR Radio Hauptsitzen in Ost-Berlin war es ihr erster Ausflug zu einem Major Label. Einer der mehr Reichweite als je zuvor bedeuten sollte. Jedoch war dies nicht der Fall; Die Band vermisste die Freiheit vergangener Zeiten und zog weiter.

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